Tröstlicher Abschied …

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Tröstlicher Abschied …

Wenn Leben vergeht, dann lasst es vergehen –
es geht seinen eigenen Weg –
wenn Leben verweht, dann lasst es verwehen,
baut ihm eine Brücke ins Jenseits als Steg.

Nehmt Abschied und wünschet ihm gute Reise,
tragt in Euer Herz das Wiederseh’n ein –
betrachtet die Trennung auf eine Weise
die weiß, was ihr hattet

das wird ewiglich sein …©ee

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Getaggt mit

Mütter …

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Mütter …

Eine Mutter fordert nicht,
eine Mutter kann nur geben –
eine Mutter ist wie Licht
in eines Kindes Leben.

Ist dieses Licht einmal erloschen –
wie abgebrannter Kerze Schein –
dann klingt es häufig abgedroschen,
aus Kindermund, das Traurigsein.

Zu Lebzeit‘ wär‘ es Zeit gewesen
zu schenken ihr der Freude Blick,
dann wär‘ gekehrt und handverlesen
ins Mutterherz die Freud‘ zurück.

Drum denkt an diese meine Worte,
ihr, die ihr noch ’ne Mutter habt –
danket ihr an jedem Orte
dafür, daß Sie euch hat gelabt.

©ee

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Getaggt mit , ,

lasst uns fröhlich jubilieren.

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Stiekum jetzt der Tag anbricht –
sachte wie auf Freiers Füßen
schleicht Morgen sich in helles Licht –
laßt ihn uns mit Freud’ begrüßen.

Laßt uns fröhlich jubilieren
mit den Vögeln um die Wett –
die Tön’ nicht mehr im Hals gefrieren
und uns nichts mehr hält im Bett.

Die Sonne fällt in dicken Bündeln
auf frischgeblümte Buntnatur –
die Schnäbeltier’ sind schon am gründeln
am Wattenrand auf Badekur.

Längs des Deiches grünes Band,
das Land beschützt vor Meeres Fluten –
geht Wandrerspaar still Hand in Hand
genießt das glitzernd’ Wellengluten.© ee

ewaldeden2017-06-14

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Getaggt mit

In den Tiefen der Seele…

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In den Tiefen der Seele…

In den Tiefen der Seele da wurzelt das Leben
in den Tiefen der Seele strömt die Liebe hinein
in den Tiefen des Lebens wird dem Sein Sinn gegeben
und wird riesengross aus der Anfänge Klein.

In den Tiefen der Seele schaut man in den Spiegel
und schauert oft vor dem eigenen Bild
es ist ein auf ewig gütiges Siegel
ob richtig der Zeitlauf ist oder wild.

© ee

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Getaggt mit

nur hinter dem Wind.

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In unendlicher Ferne hinter dem Wind,

wo das Menschsein geboren als unschuldig’ Kind,

da ist das reine Gewissen zu finden –

da kann’s noch das freudige Sein an sich binden.

Da ist die Seele noch von reinem Geblüt,

weil sie noch nah ist an des Schöpfers Behüt.© ee

 

ewaldeden2017-06-11

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Getaggt mit ,

Lebenssinn.

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Lebenssinn.

Seenebel lastet auf dem Land –
der Tag erhebt sich sehr beschwerlich,
bis dass die Sonn‘ den Weg dann fand
und macht den Tag uns sonnenherrlich.

Weiß tummeln sich in Himmels Blau
die morgendlichen Wolkenschafe –
ich kann mich satt nicht seh’n und schau,
dass ich verscheuch den Rest vom Schlafe.

Ich hör ein fröhlich’ Jubilieren –
merk nicht dass ich es selber bin –
das kann auch nur mir passieren,
in meiner Einfalts Lebenssinn.© ee

ewaldeden2014-06-09

Getaggt mit

Balsam des Glücks.

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Balsam des Glücks.

Du hast so ein herrliches Lachen,
deine Stimme so voller Musik –
wenn andere lassen es krachen
lehnst du dich nur lachend zurück.

Die Töne sie rinnen wie Perlen
durch zärtlich sie streichelnde Hand –
es öffnet selbst grobschlächtigst’ Kerlen
den Ausblick auf blühendes Land.

Du hast eine Stimme wie Balsam des Glücks –
so weich und so zart und so schäumend –
einmal drin badend möcht man niemals zurück,
möcht’ ewig von dem Genuß träumen …

© ee

Getaggt mit ,

Abschied …

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Abschied …

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Abschiednehmen – nur ganz leise,

wie vom Leben wohl bestimmt –

Abschiednehmen auf eine Weise,

die nicht dem Tod die Würde nimmt.

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Lass‘ sie ihrer Wege ziehen

denn alle Seelen haben ein Ziel –

unsere Zeit ist nur geliehen,

das Hiersein immer nur ein Spiel.

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Lasse Deine Trauer gleiten

in die Erinnerung hinein –

denn dann wirst auch Du beizeiten

seh’n des Lebens neuen Schein.© ee

 

 

Getaggt mit

Und immer wieder…

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Und immer wieder…

Und immer wieder werd‘ ich’s schreiben
der Menschheit in ihr Stammbuch rein,
sie sollt‘ es nicht zu tolle treiben –
es könnt‘ ihr schnelles Ende sein.

Wir haben nur die eine Erde,
und die hat nur die ein‘ Natur –
und da ist wichtig was draus werde,
sonst bleibt von Menschsein keine Spur.

Es wird dann keinen Enkel geben
der seiner Ahnen gut gedenkt –
weil Menschheit um des Mammons wegen
sich selber mit Bravour gehenkt.© ee

 

ewaldeden2016-06-05

Getaggt mit , ,

Morgenschübe.

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Morgenschübe.

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mit dem staccato
von gähnenden wachlauten über
noch abgedunkelte nachterinnerung
gestolpert
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dann die übergabe der töne
durch gekippte fenster
ins morgenlicht
entlassen
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brötchen und kaffeduft
umgerührt in die tageserwartung
bis das jetzt den uhrzeiger
von uns weg rückt
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als hätte es
das erwachen
eben
nicht gegeben.
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© Chr.v.M.
Getaggt mit ,