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nur hinter dem Wind.

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In unendlicher Ferne hinter dem Wind,

wo das Menschsein geboren als unschuldig’ Kind,

da ist das reine Gewissen zu finden –

da kann’s noch das freudige Sein an sich binden.

Da ist die Seele noch von reinem Geblüt,

weil sie noch nah ist an des Schöpfers Behüt.© ee

 

ewaldeden2017-06-11

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Getaggt mit ,

Der Ort.

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Getaggt mit

Strandgut.

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Es wanderten die Jahre durch Jahre
es raste Zeit durch die Zeit
hinterließen schmerzlich klare
Bilder der Vergangenheit

man hatte nicht Zeit zu betrachten
die Gegenwart während der Fahrt
es rächt sich wenn wir nicht achten
was Zeit im Zeitlauf um sich schart

es sind anfangs ganz kleine Dinge
wie Samenkörnchen im Grund
sie ziehen Kreise und Ringe
sie schleifen eckiges rund

der Unwille Köpfe zu drehen
zur Seit’ und nach hinten zu schau’n
läßt vieles einfach geschehen
läßt unrecht Tun Berge aufbau’n

bis dann die Woge des Meeres
den Kamm ihrer Höhe erreicht
und Menschenwerk einfach wie leeres
Strandgut von ihrer Liste streicht.

© ee

Nur bei Dir…

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Der Mandelblüten zitternd Schweigen
des Mondes Tränen still berührt
auf dem See der Wellen Reigen
die Seele durch die Träume führt

die heiße Sehnsucht deiner Augen
sich tief in mein Verlangen brennt
fühl sie an meinem Herzen saugen
egal auch wieviel Welt uns trennt

das leise wispernd Spiel des Denken
der Hauch deines Begehrens Glut
ich spüre dein dich selbstlos schenken
ich fühle es du bist mein Blut

du bist der Spiegel meines Sein
du bist mein gestern und mein morgen
bist meiner Liebe Herzensschrein
nur bei dir bin ich geborgen.

© ee

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Getaggt mit ,

Behütet . . .

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Behütet . . .

Zwischen den Bäumen des Lebens
wie im Verborgenen geh’n
im Herzen das stete Bestreben
das Gute im Menschen zu seh’n

Entwirr das Geflecht der Gefühle
bring’ Wärme ins Lebensbild
dann hast du in Stunden der Kühle
stets um dich ein wärmendes Schild

Von deinem Ich laß andre zehren
gebe ihnen Halt und Kraft
dann spürst du dein dich selbst Begehren
das um dich ein Sonnenfeld schafft

Verscheuche die dunklen Momente
pfeif dir ein lustiges Lied
reiß nieder die Mauer die trennte
verbann sie ins hinterste Glied

© ee

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Getaggt mit

Momente ohne Worte…

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Momente ohne Worte

sind Momente die keiner Worte bedürfen
sind Momente in denen wir flüssige Torte
aus dem Becher des Lebens schlürfen
Momente in denen das Gestern versinkt
im Nichtwissen von dem was das Morgen uns bringt
sind Momente die wir sollten bewahren
als schönes Erinnern auch noch nach Jahren
als Momente eines schönen Erleben
in denen wir uns dem Leben einfach hingegeben© ee 

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Sind Momente,
in denen die Zeit für Augenblicke stillsteht.

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Getaggt mit , ,

Guten Morgen, Welt …

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Guten Morgen, Welt …

Jakob blitzt mit blanken Augen
blitzgescheit in Morgens Welt
beginnt geschickt an Tag zu saugen
er macht es, weil’s Natur gefällt.

Des Menschen Sinn könnt‘ es erfreuen
wenn er sie nur verstehen tät‘
all‘ diese kleinen Himmelsbläuen
stattdessen spielt er „Welt verdreht“.

Erkennt nicht Weltens göttlich Schönheit
färbt das was weiß unkenntlich schwarz
das Weltzerstör’n wird zur Gewohnheit
zu tödlich Gift des Lebens Harz.

© ee

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Getaggt mit

Schicksal.

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Schicksal.

Das Schicksal hat stets off’ne Ohren,
es hört in jedem Uhrtick’ zu –
nichts geht in Schicksals Kopf verloren,
was Mensch sich denkt in Un und Ruh’.

Es bedarf nicht Worte aus dem Munde,
es braucht kein tätig’ Fingerzeig –
der kleinste Denkpfeil
schlägt schon Wunde
wenn er ist giftig’ Wunsches Teil.

Drum fleißig’ Dich mit dem Gebären
gutmütiger Gedankens Kinder –
bevor die schlechten Dich verzehren
und Du durch Welt irrst wie ein Blinder.

Genieß’ die Freud’ des fröhlich Geben,
meid’ des Eigennutz Verführen –
dann siehst Du plötzlich blühend’ Leben
und wirst verstärkt die Sonne spüren.

© ee

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Getaggt mit ,

Eine Antwort auf so manche Frage …

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Eine Antwort auf so manche Frage …

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Ich nannte ein Haus
voller Bücher mein eigen
es waren Vielhunderte an der Zahl
doch wie es nun einmal so ist –

man kann im Leben
dieses und jenes vergeigen
jetzt sind um mich die Wände sehr kahl
das „Wortvoll“ der Bücher
ist nur noch im Kopf

mir schwant was von Blücher
und manch’ anderem Tropf
das denken an Heine und Schreiberkollegen
wie Busch mit Max und Moritz oder Storm

mit seines Schimmels Reiter
bestärkt mich enorm
drum mache ich weiter
und halt mich in Form

reih’ Buchstab’ an Buchstab’
zu Worteskapaden
laß’ Mädchen und Knab’
im Sonnenlicht baden

trete in manch kalten Wintern
oder tief drinnen in nächtlicher Nacht
auch wohl Politiker in den Hintern
wenn sie mal wieder Verderben gebracht

laß wirken die Schönheiten heiler Natur
geißel das schädigend’ Tun vieler Täter
bleibe wie Terrier auf verräterisch’ Spur
oder nenne das Leid vieler Väter

verschließe nicht Auge, nicht Ohr und Gefühl
lasse Dinge sich drehen und wenden
laß`mich nicht irren von Menschens Gewühl
und hoffe mein Tun wird noch lange nicht enden …

© ee

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Getaggt mit

Jung wie ein Kind und frei..

Jung wie ein Kind und frei ..

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Bild und Text bei Ewald Eden

 

Getaggt mit