Archiv der Kategorie: im Heute

lasst uns fröhlich jubilieren.

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Stiekum jetzt der Tag anbricht –
sachte wie auf Freiers Füßen
schleicht Morgen sich in helles Licht –
laßt ihn uns mit Freud’ begrüßen.

Laßt uns fröhlich jubilieren
mit den Vögeln um die Wett –
die Tön’ nicht mehr im Hals gefrieren
und uns nichts mehr hält im Bett.

Die Sonne fällt in dicken Bündeln
auf frischgeblümte Buntnatur –
die Schnäbeltier’ sind schon am gründeln
am Wattenrand auf Badekur.

Längs des Deiches grünes Band,
das Land beschützt vor Meeres Fluten –
geht Wandrerspaar still Hand in Hand
genießt das glitzernd’ Wellengluten.© ee

ewaldeden2017-06-14

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In den Tiefen der Seele…

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In den Tiefen der Seele…

In den Tiefen der Seele da wurzelt das Leben
in den Tiefen der Seele strömt die Liebe hinein
in den Tiefen des Lebens wird dem Sein Sinn gegeben
und wird riesengross aus der Anfänge Klein.

In den Tiefen der Seele schaut man in den Spiegel
und schauert oft vor dem eigenen Bild
es ist ein auf ewig gütiges Siegel
ob richtig der Zeitlauf ist oder wild.

© ee

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nur hinter dem Wind.

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In unendlicher Ferne hinter dem Wind,

wo das Menschsein geboren als unschuldig’ Kind,

da ist das reine Gewissen zu finden –

da kann’s noch das freudige Sein an sich binden.

Da ist die Seele noch von reinem Geblüt,

weil sie noch nah ist an des Schöpfers Behüt.© ee

 

ewaldeden2017-06-11

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Balsam des Glücks.

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Balsam des Glücks.

Du hast so ein herrliches Lachen,
deine Stimme so voller Musik –
wenn andere lassen es krachen
lehnst du dich nur lachend zurück.

Die Töne sie rinnen wie Perlen
durch zärtlich sie streichelnde Hand –
es öffnet selbst grobschlächtigst’ Kerlen
den Ausblick auf blühendes Land.

Du hast eine Stimme wie Balsam des Glücks –
so weich und so zart und so schäumend –
einmal drin badend möcht man niemals zurück,
möcht’ ewig von dem Genuß träumen …

© ee

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Morgenschübe.

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Morgenschübe.

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mit dem staccato
von gähnenden wachlauten über
noch abgedunkelte nachterinnerung
gestolpert
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dann die übergabe der töne
durch gekippte fenster
ins morgenlicht
entlassen
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brötchen und kaffeduft
umgerührt in die tageserwartung
bis das jetzt den uhrzeiger
von uns weg rückt
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als hätte es
das erwachen
eben
nicht gegeben.
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© Chr.v.M.
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Zeitmaß . . .

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Zeitmaß . . .

Sekunden sind der Zeiten Maß –
aus Minuten werden Stunden,
mal sommerhell, mal winterblaß –
die zu Tagen dann gebunden.

Aus diesem Strauß der Zeitentage –
wird ein wochengroß Bukett,
im Monatskorb der Wirtschaftslage –
oft recht mager, selten fett.

Stehn viele Körbe in der Runde –
dann ist es wohl ein volles Jahr –
und schon ertönt die laute Kunde –
vor dir war’n schon viele da.

Doch diese Vielen sind von gestern –
haben die Blüte hinter sich,
was morgen kommt, das sind die Schwestern
schaut ihnen offen ins Gesicht.

Und wenn ihr sie dann gut behandelt –
als Zeit, die sie noch vor euch liegt,
dann seht ihr, wie sie sich verwandelt
und euch als pures Glück zufliegt.

© ee

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Besinnlichkeit

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Besinnlichkeit

Seh ich ein altes Gotteshaus
oder ‘ne alte Mühle
löst es etwas in mir aus
ein Sturm sachter Gefühle

Ein Schwan auf stillbewegtem See
am Rand ‘ne dunkle Buche
von ferne äugt ein scheues Reh
ein Fuchs auf Futtersuche

Der Bauer seine Sichel schwingt
es neigen sich die Ähren
des Schäfers Ruf herüberklingt
will seine Schafe scheren

Des Imkers Pfeife lustig dampft
um ihn herum Gesumme
die Kuh am satten Grase mampft
zufriedenes Gebrumme

Am Feld – im hellen Sonnenlicht
die fleiß’gen Hände fliegen
was am Tage schlägt die Sicht
muß abends unterm Dache liegen

Doch alles liegt lang schon und weit
die Tage sind von Gestern
doch merkt es euch – und seid gescheit
sie sind der Zukunft Schwestern.

© ee

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Der Ort.

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Getaggt mit

“ Glück diesem Tag.“

Glück dem Tag

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“ Glück diesem Tag.“

Kommt pflückt ein Flüsterwort
aus Schweigen
und bindet uns das Band
auf Zweigen.

Lasst mir die Vögel
lauscher werden
die Knospen brechen Duft
im Reigen

und mit dem ersten Morgenstrahl
fällt dir ein Lied
dann sanft ins Tal.

“ Glück diesem Tag.“

© Chr.v.M.

Getaggt mit ,

ewiges Glück.

Tor

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Unverhofft …

Es klopft an die Scheibe,
eine Stimme ertönt –
wir bitten um Bleibe, 
einfach Eintritt verpönt.

Ich öffne die Tür
und schaue hinaus –
und eh ich’s begriffen
ein Wind weht durchs Haus.

Er trifft mein Empfinden, 
er hüllet es ein –
ist bereit sich zu binden
an währendes Sein.

 
Mit liebem Begleit
tritt ein Freund in den Raum –
ich spürte sofort,
er pflanzt neuen Baum.

Das Wissen um Werden
blieb bei mir zurück
als Grundlag’ der Erden
ewiges Glück.

© ee

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Getaggt mit